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Lea-Francis 14 HP Sports Cowell Special (1946)

Lea-Francis 14 HP Sports Cowell Special (1946)

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Facts & Figures

Schätzpreis CHF 155'000 - 185'000
Fahrzeugzustand 1 - Sehr gut
Erstzulassung 1946
Tachostand 12'000
Veteraneneintrag
Motor Reihenvierzylinder mit 1’767 cm³ Hubraum
Leistung (KW/PS) 66/90
Treibstoff Benzin
Getriebe 4-Gang-Schaltgetriebe
Antriebsart Heckantrieb (RWD)
Lenkung Rechtslenker (RHD)
Aussenfarbe Dunkelgrün
Innenausstattung Leder braun

Britischer Nachkriegssportwagen von aussergewöhnlicher Seltenheit – der Lea-Francis 14 HP Sports Cowell Special von 1946

Kaum eine britische Automobilmarke verband technische Raffinesse, handwerkliche Qualität und sportliche Tradition so überzeugend wie Lea-Francis. Das 1895 gegründete Unternehmen aus Coventry entwickelte sich bereits in den 1920er- und 1930er-Jahren zu einem angesehenen Hersteller hochwertiger Automobile und erfolgreicher Motorsportfahrzeuge. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Lea-Francis zu den ersten britischen Herstellern, die ihre Produktion wieder aufnahmen und an die grosse Vorkriegstradition anknüpften. Die 14-HP-Baureihe bildete dabei die technische Basis für einige der exklusivsten britischen Sportwagen der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Eine Sonderstellung nimmt der Lea-Francis 14 HP Sports Cowell Special ein. Das aussergewöhnliche Fahrzeug entstand auf einem verkürzten 14-HP-Chassis und wurde von Cowell & Watson als Prototyp für eine geplante Kleinserie entwickelt. Für die elegante Karosserie zeichnete der junge Denis Jenkinson verantwortlich, der wenige Jahre später als Beifahrer von Stirling Moss beim legendären Mille-Miglia-Sieg von 1955 Motorsportgeschichte schreiben sollte. Die geplante Serienproduktion kam jedoch nie zustande. Nach heutigem Kenntnisstand entstanden lediglich zwei Exemplare, womit der Cowell Special zu den seltensten britischen Sportwagen der Nachkriegszeit überhaupt zählt.

Unter der langen Motorhaube arbeitet der für Lea-Francis charakteristische Reihenvierzylinder mit 1’767 cm³ Hubraum. Die Konstruktion galt bereits in den 1940er-Jahren als technisch fortschrittlich und überzeugte durch ihre Laufruhe, Elastizität und Zuverlässigkeit. In der sportlichen Cowell-Special-Ausführung entwickelt das Aggregat rund 90 PS und verleiht dem lediglich etwa 900 Kilogramm schweren Roadster bemerkenswerte Fahrleistungen. Zeitgenössische Berichte nennen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 170 km/h – ein aussergewöhnlicher Wert für einen britischen Sportwagen unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Zusammen mit dem präzise schaltbaren Vierganggetriebe vermittelt der Lea-Francis ein authentisches und überraschend dynamisches Fahrerlebnis, das bis heute begeistert.

Das hier angebotene Fahrzeug präsentiert sich in einer klassischen dunkelgrünen Lackierung, kombiniert mit einem hochwertigen braunen Lederinterieur. Die traditionelle Farbkombination harmoniert perfekt mit den fliessenden Linien der handgefertigten Karosserie und unterstreicht den eleganten Charakter dieses aussergewöhnlichen Roadsters. Der hervorragende Gesamtzustand zeugt von einer sorgfältigen und fachkundigen Pflege über viele Jahre und macht deutlich, dass dieses Fahrzeug stets mit grosser Sorgfalt erhalten wurde.

Zum Fahrzeug gehört eine umfangreiche Dokumentation mit historischen Unterlagen, Rechnungen und dem originalen Lea-Francis-Betriebshandbuch. Besonders hervorzuheben sind zudem die FIVA Identity Card sowie die Schweizer Veteranenzulassung, welche die Authentizität und den hohen Stellenwert dieses Fahrzeugs zusätzlich unterstreichen. Dank seiner ausgezeichnet dokumentierten Historie und seines hervorragenden Erhaltungszustands präsentiert sich dieser Cowell Special als aussergewöhnlich hochwertiges Sammlerfahrzeug.

Während bekannte britische Sportwagenmarken wie Jaguar, MG oder Aston Martin weltweit grosse Aufmerksamkeit geniessen, gehören Fahrzeuge wie der Lea-Francis Cowell Special zu den wahren Entdeckungen für Kenner und anspruchsvolle Sammler. Seine nahezu einzigartige Seltenheit, die Verbindung zu Denis Jenkinson sowie seine handgefertigte Karosserie verleihen ihm einen besonderen Stellenwert innerhalb der britischen Automobilgeschichte.

Mit lediglich zwei gefertigten Exemplaren gehört der Lea-Francis 14 HP Sports Cowell Special zu den exklusivsten britischen Nachkriegssportwagen überhaupt. Seine faszinierende Entstehungsgeschichte, die technische Eigenständigkeit und seine aussergewöhnliche Seltenheit machen ihn zu einem automobilen Unikat von internationalem Sammlerinteresse. In Verbindung mit seinem hervorragenden Erhaltungszustand, der umfangreichen Dokumentation sowie der FIVA Identity Card bietet dieses Fahrzeug die seltene Gelegenheit, ein nahezu einzigartiges Stück britischer Automobilgeschichte zu erwerben.

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind ausschliesslich volljährige und unbeschränkt handlungsfähige natürliche Personen sowie juristische Personen. Juristische Personen müssen durch eine natürliche Person vertreten werden, die entweder gemäss Handelsregisterauszug zur Vertretung befugt ist oder über eine entsprechende Vollmacht verfügt. Emil Frey Classics AG behält sich das Recht vor, Teilnehmer ohne Angabe von Gründen von der Auktion auszuschliessen.

Registrierung

Für die Teilnahme an der Online-Auktion ist eine einmalige, vorgängige Registrierung erforderlich. Bitte geben Sie dabei Ihre persönlichen Daten (Name, Adresse, Wohnort, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) an.

Nach Eingang Ihrer Registrierungsdaten prüfen und verifizieren wir Ihre Angaben. Anschliessend wird Ihr Kundenkonto für die Nutzung als Bieter freigeschaltet. Innerhalb von 24 Stunden nach erfolgreicher Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit der Bestätigung, dass Ihr Kundenkonto auf unserer Auktionsplattform verifiziert und freigeschaltet wurde.

Sobald Ihr Kundenkonto freigeschaltet ist, können Sie online an unseren Auktionen teilnehmen und Gebote abgeben. Melden Sie sich dazu einfach über den Anmeldebutton mit Ihrer E-Mail-Adresse an. Den 6-stelligen Verifizierungscode für den Login erhalten Sie jeweils per E-Mail.

Bitte registrieren Sie sich rechtzeitig, damit Ihre Freischaltung vor Auktionsbeginn abgeschlossen ist und Sie ohne Verzögerung an der Auktion teilnehmen können.

Zuschlag und Mindestgebot

Der Zuschlag erfolgt an den Höchstbietenden nach Erreichen des Mindestpreises oder höher, entweder nach Ablauf der Bietfrist oder in dem Moment, in dem kein weiteres Gebot mehr abgegeben wird und die Auktion durch die Emil Frey Classics AG beendet wird.


Zuschlag mit Erreichen des Mindestgebots – „Verkauft“
Mit dem Zuschlag und dem Erreichen des Mindestgebots (Mindestpreises) oder höher kommt ein rechtlich verbindlicher Kaufvertrag zwischen dem Verkäufer und dem Höchstbietenden zustande.


Zuschlag unterhalb des Mindestgebots – „In Vorbehalt nicht verkauft“
Erfolgt ein Gebot zu einem Preis unterhalb des Mindestgebots (Mindestpreises), gilt das Fahrzeug als „in Vorbehalt nicht verkauft“. Fahrzeuge, die während der Auktion nicht verkauft werden konnten oder bei denen das Mindestgebot nicht erreicht wurde, können nach der Auktion in Absprache mit dem Einlieferer bzw. Eigentümer nachverhandelt werden. In diesen Fällen tritt die Emil Frey Classics AG ausschliesslich als Vermittlerin zwischen potenziellem Käufer und Einlieferer bzw. Eigentümer auf, sofern sie nicht ausdrücklich selbst als Verkäuferin auftritt. Ein Kaufvertrag kommt erst mit ausdrücklicher Zustimmung beider Parteien zustande.


Vorbehalt der Emil Frey Classics AG
Die Emil Frey Classics AG behält sich vor, frei über die Annahme von Geboten zu entscheiden. Sie kann insbesondere den Zuschlag verweigern oder annullieren, die Auktion unterbrechen oder abbrechen, das Auktionsgut zurückziehen oder erneut zur Versteigerung bringen sowie Gebote zurückweisen.

Auktionskonditionen – Kaufpreis & Gebühren

Der Kaufpreis entspricht dem Höchstgebot (Zuschlagpreis) zuzüglich einer Auktionskommission in Höhe von 11 % des Zuschlagpreises.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

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