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Jaguar E-Type Serie III V12 Roadster (1973)

Jaguar E-Type Serie III V12 Roadster (1973)

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Facts & Figures

Schätzpreis CHF 55'000 - 65’000
Fahrzeugzustand 3 - Gebraucht
Erstzulassung 1973
Tachostand 76'000
Veteraneneintrag
Motor 5.3-Liter-V12
Leistung (KW/PS) 203/276
Treibstoff Benzin
Getriebe 3-Gang-Automatik
Antriebsart Heckantrieb (RWD)
Lenkung Linkslenker (LHD)
Aussenfarbe Silber
Innenausstattung Leder dunkelblau

Britische Ikone mit grossem V12 – der Jaguar E-Type Serie III V12 Roadster von 1973

Als Jaguar im Jahr 1961 den E-Type präsentierte, sorgte das neue Modell unmittelbar für Aufsehen. Mit seiner langen Motorhaube, der tiefen Sitzposition und der fliessenden, von Malcolm Sayer geprägten Karosserie verkörperte der E-Type eine bis dahin ungewöhnliche Verbindung aus technischer Ambition und skulpturalem Design. Seine markante Form und die Verbindung von Sportlichkeit und Langstreckentauglichkeit machten ihn zu einem der bedeutendsten britischen Sportwagen seiner Zeit.

Technisch basierte der E-Type auf den Erfahrungen, die Jaguar im internationalen Rennsport gesammelt hatte. Einzelradaufhängung, Scheibenbremsen und leistungsfähige Motoren machten ihn zu einem ausgesprochen fortschrittlichen Sportwagen, während seine elegante Karosserie wesentlich zu seinem späteren Kultstatus beitrug. Über mehr als ein Jahrzehnt wurde das Konzept kontinuierlich weiterentwickelt, bevor Jaguar mit der Serie III die letzte und zugleich technisch umfassendste Entwicklungsstufe präsentierte.

Ab 1971 stand dabei der neue 5,3-Liter-V12 im Mittelpunkt. Der 5'344 cm³ grosse Zwölfzylinder verlieh dem E-Type eine völlig neue Charakteristik. Anstelle der eher sportlich orientierten Auslegung der frühen Modelle trat eine aussergewöhnlich kultivierte und souveräne Kraftentfaltung. In Verbindung mit der 3-Gang-Automatik wurde der E-Type Serie III zu einem ausgesprochen komfortablen Grand Tourer, der seine Leistungsreserven insbesondere auf längeren Strecken eindrucksvoll ausspielen konnte.

Auch optisch entwickelte Jaguar den E-Type weiter. Der verlängerte Radstand, die markante Frontpartie und die verbreiterten Radläufe verliehen der Serie III eine kraftvollere Präsenz, ohne die unverwechselbare Grundform des E-Type aufzugeben. Gerade diese Verbindung aus der ikonischen Gestaltung des ursprünglichen Entwurfs und der souveränen V12-Technik macht die letzte E-Type-Generation bis heute besonders interessant.

Das hier angebotene Fahrzeug stammt aus dem Jahr 1973 und präsentiert sich heute in einer eleganten silbernen Lackierung mit dunkelblauem Lederinterieur. Ursprünglich wurde der E-Type in der Farbe «Prime Rose Yellow» ausgeliefert und bereits kurz nach der Auslieferung im Jahr 1973 auf Silber umlackiert. Die heutige Farbkombination verleiht dem Roadster eine dezente und zugleich ausgesprochen stilvolle Ausstrahlung und unterstreicht die kraftvollen Proportionen der Serie III.

Der E-Type verbrachte seine ersten Jahrzehnte in den USA, bevor er 2002 in die Schweiz importiert wurde. Seine Geschichte lässt sich dabei anhand verschiedener originaler Dokumente nachvollziehen. Zum Fahrzeug gehören unter anderem das originale Maintenance Handbook, das frühere amerikanische Certificate of Title sowie die originale Identifikationsplatte. Diese zeitgenössischen Unterlagen verleihen dem Fahrzeug eine besonders interessante historische Dokumentation und geben einen unmittelbaren Einblick in seine Vergangenheit.

Mit einer auf dem Tacho abgelesenen Laufleistung von 76’000 Kilometern bietet der Jaguar eine interessante Grundlage für Liebhaber des klassischen V12-E-Type. In jüngerer Vergangenheit wurde bereits erheblich in die technische Substanz investiert. Eine Rechnung vom Mai 2026 dokumentiert umfangreiche Arbeiten an Motor und Getriebe sowie an zahlreichen weiteren mechanischen und elektrischen Komponenten. Dazu gehörten unter anderem Arbeiten am Ventiltrieb, an der Steuerung, an Dichtungen und Nebenaggregaten. Auch Fahrwerk, Bremsanlage, Lenkung und Elektrik wurden im Rahmen dieser Arbeiten berücksichtigt.

Optisch präsentiert sich der E-Type hingegen mit erkennbarem Aufarbeitungspotenzial. Der aktuelle Fahrzeugcheck weist unter anderem Lackmängel, Kratzer, Dellen und matte Lackflächen aus. Diese Gebrauchsspuren beeinträchtigen die technische Faszination des Fahrzeugs nicht, bieten einem neuen Besitzer jedoch zugleich die Möglichkeit, den Jaguar nach eigenen Vorstellungen weiterzuentwickeln. Gerade bei einem Fahrzeug mit einer bereits umfangreich bearbeiteten technischen Basis stellt dies eine interessante Ausgangslage für eine behutsame kosmetische Aufarbeitung dar.

Auch die jüngste Geschichte unterstreicht die gute Ausgangslage dieses E-Type. Im Frühjahr 2026 wurde der Jaguar frisch als Veteranenfahrzeug geprüft. Damit ist die historische Einordnung des Fahrzeugs auch für die heutige Nutzung dokumentiert und bestätigt den erhaltenswerten Charakter dieses klassischen V12-Roadsters.

Preview-Event & Fahrzeugbesichtigung

Nutzen Sie die exklusive Gelegenheit, die Auktionsfahrzeuge vor Beginn der offiziellen Online-Auktion persönlich zu besichtigen.

An unserem Preview-Event haben Sie die Möglichkeit, die angebotenen Fahrzeuge in Ruhe vor Ort zu begutachten und sich ein eigenes Bild von Zustand und Besonderheiten der einzelnen Fahrzeuge zu machen. Zudem stehen Ihnen die Experten der Emil Frey Classics AG für Ihre Fragen rund um die Fahrzeuge gerne
persönlich zur Verfügung.

Keine Möglichkeit, am Preview-Event teilzunehmen?

Kein Problem. Kontaktieren Sie gerne die Auktionsleitung. Auf Wunsch lassen wir Ihnen den von unseren Fachleuten erstellten Fahrzeugcheck des gewünschten Auktionsfahrzeugs zukommen. So erhalten Sie auch ohne persönliche Besichtigung zusätzliche Informationen zum Fahrzeug und dessen Zustand.

Wir empfehlen allen Interessenten, die Möglichkeit der Fahrzeugbesichtigung oder den Fahrzeugcheck zu nutzen, um sich vor der Gebotsabgabe umfassend über das gewünschte Auktionsfahrzeug zu informieren.

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind ausschliesslich volljährige und unbeschränkt handlungsfähige natürliche Personen sowie juristische Personen. Juristische Personen müssen durch eine natürliche Person vertreten werden, die entweder gemäss Handelsregisterauszug zur Vertretung befugt ist oder über eine entsprechende Vollmacht verfügt. Emil Frey Classics AG behält sich das Recht vor, Teilnehmer ohne Angabe von Gründen von der Auktion auszuschliessen.

Registrierung & Anmeldung

Für die Teilnahme an der Online-Auktion ist eine einmalige, vorgängige Registrierung erforderlich. An den Online-Auktionen können ausschliesslich registrierte und verifizierte Kunden teilnehmen und Gebote abgeben. Bitte geben Sie dabei Ihre persönlichen Daten (Name, Adresse, Wohnort, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) an.

Nach Eingang Ihrer Registrierungsdaten prüfen und verifizieren wir Ihre Angaben. Anschliessend wird Ihr Kundenkonto für die Nutzung als Bieter freigeschaltet. Innerhalb von 24 Stunden nach erfolgreicher Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit der Bestätigung, dass Ihr Kundenkonto auf unserer Auktionsplattform verifiziert und freigeschaltet wurde.

Sobald Ihr Kundenkonto freigeschaltet ist, können Sie online an unseren Auktionen teilnehmen und Gebote abgeben. Melden Sie sich dazu einfach über den Anmeldebutton mit Ihrer E-Mail-Adresse an. Den 6-stelligen Verifizierungscode für den Login erhalten Sie jeweils per E-Mail.

Bitte registrieren Sie sich rechtzeitig, damit Ihre Freischaltung vor Auktionsbeginn abgeschlossen ist und Sie ohne Verzögerung an der Auktion teilnehmen können.

Zuschlag und Mindestgebot

Der Zuschlag erfolgt an den Höchstbietenden nach Erreichen des Mindestpreises oder höher, entweder nach Ablauf der Bietfrist oder in dem Moment, in dem kein weiteres Gebot mehr abgegeben wird und die Auktion durch die Emil Frey Classics AG beendet wird.


Zuschlag mit Erreichen des Mindestgebots – „Verkauft“
Mit dem Zuschlag und dem Erreichen des Mindestgebots (Mindestpreises) oder höher kommt ein rechtlich verbindlicher Kaufvertrag zwischen dem Verkäufer und dem Höchstbietenden zustande.


Zuschlag unterhalb des Mindestgebots – „In Vorbehalt nicht verkauft“
Erfolgt ein Gebot zu einem Preis unterhalb des Mindestgebots (Mindestpreises), gilt das Fahrzeug als „in Vorbehalt nicht verkauft“. Fahrzeuge, die während der Auktion nicht verkauft werden konnten oder bei denen das Mindestgebot nicht erreicht wurde, können nach der Auktion in Absprache mit dem Einlieferer bzw. Eigentümer nachverhandelt werden. In diesen Fällen tritt die Emil Frey Classics AG ausschliesslich als Vermittlerin zwischen potenziellem Käufer und Einlieferer bzw. Eigentümer auf, sofern sie nicht ausdrücklich selbst als Verkäuferin auftritt. Ein Kaufvertrag kommt erst mit ausdrücklicher Zustimmung beider Parteien zustande.


Vorbehalt der Emil Frey Classics AG
Die Emil Frey Classics AG behält sich vor, frei über die Annahme von Geboten zu entscheiden. Sie kann insbesondere den Zuschlag verweigern oder annullieren, die Auktion unterbrechen oder abbrechen, das Auktionsgut zurückziehen oder erneut zur Versteigerung bringen sowie Gebote zurückweisen.

Auktionskonditionen – Kaufpreis & Gebühren

Der Kaufpreis entspricht dem Höchstgebot (Zuschlagpreis) zuzüglich einer Auktionskommission in Höhe von 11 % des Zuschlagpreises.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

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